9 Anforderungen an eine gute E-Mail-Marketingsoftware

E-Mail-Marketing

Warum ein gute E-Mail-Marketingsoftware wichtig ist.

Eine E-Mail-Marketingsoftware ist unerlässlich, um erfolgreich E-Mail-Marketing betreiben zu können. Die Wahl der Software ist dabei von großer Bedeutung, denn es geht um viel mehr, als nur um den Versand eines Newsletters.

Für professionelles E-Mail-Marketing sind dagegen Funktionen, wie automatisches Adressmanagement, Möglichkeiten zum Testen, Tagging Funktionen oder Smart Tags unerlässlich und gehen damit über den reinen Newsletter Versand hinaus.

Welche Kriterien nun im Einzelnen für professionelles E-Mail-Marketing wichtig sind habe ich im Folgenden zusammengefasst.

 

#1 Rechtssicheres Adressmanagement

Die Rechtssicherheit beim Umgang mit persönlichen Daten ist enorm wichtig, damit man selbst nicht mit rechtlichen Konsequenzen rechnen muss. Besonders in Deutschland sind die Anforderungen besonders hoch, denn es muss sichergestellt sein, dass die E-Mail-Adresse nur mit Zustimmung des Besitzers erlangt wurde.

Das bedeutet, dass auf das sogenannte Double Opt-In Verfahren stattfinden muss. Trägt sich jemand mit seiner E-Mail ein, dann muss er anschließend seine Adresse noch durch einen Link bestätigen, den er per Mail erhält. Erfolgt die Bestätigung nicht, darf keine weitere E-Mail an diese Adresse gesendet werden. Auch nicht zur Erinnerung.

Ähnliches gilt für das Abmelden per Opt-Out.

Meine Empfehlung lautet daher einen deutschen Anbieter zu nutzen, um dem Problem der Rechtsunsicherheit aus dem Weg zu gehen.

 

#2 Bounce-Management

Das automatische erkennen von nicht erreichbaren E-Mailadressen wird als Bounce Management bezeichnet und ist ein wichtiger Aspekt von E-Mail-Marketing.

Dabei kann zwischen Soft- (zeitlich nicht erreichbare Adressen) und Hard-Bounces (grundsätzlich nicht mehr erreichbare Adressen) unterschieden werden.

Für den Versender hat das den Vorteil, dass nutzlose Adressen aussortiert werden und damit Kosten gespart, sowie das Spamrisiko gesenkt wird.

 

#3 Vernetzung mit externen Systemen

Die Vernetzung der eigenen E-Mail-Marketingsoftware mit externen Quellen ist ein wichtiger Aspekt für eine erfolgreiche Multi-Channel-Kommunikation.

Mit Hilfe einer API-Schnittstelle wird es etwa möglich Zahlungsanbieter, WordPress, Facebook oder Shops mit der E-Mail Software zu verbinden. Die damit gewonnenen Daten können direkt für das eigene E-Mail-Marketing genutzt werden.

 

#4 Follow-up-Mails

Mit dieser Funktion versendet die Software automatisch vorher definierte E-Mails.

Das Erstellen von E-Mail Kampagnen wird damit zum Kinderspiel. Beispielsweise kann mit Follow-up-Mails in mehreren Mails der Vorteil eines Produktes nach und nach beschrieben werden, um abschließend die Kaufempfehlung zu versenden.

Auch können Auf diese Weise Seminare begleitet werden, indem automatisch zu bestimmten Terminen weitere Unterlagen an die Teilnehmer verschickt werden.

Aber das wichtigste daran ist, dass alles automatisch abläuft. Nach der Erstellung der E-Mail-Serie arbeitet die Software ohne weiteres Zutun, an 365 Tagen im Jahr.

 

#5 Personalisierung

Der wichtigste Aspekt bei E-Mail-Marketing ist es, dass der Empfänger genau die Nachricht bekommt, die er braucht und sich damit individuell angesprochen fühlt.

Erreicht wird dies oft mit Listen. In Liste A sind zum Beispiel die Adressen der Empfänger die sich für Abnehmen interessieren. In Liste B sind die Empfänger, die sich für gesunde Ernährung interessieren.

Listen sind aber nicht mehr optimal, da sie nicht flexibel sind. Ich möchte das am Beispiel verdeutlichen.

Die Empfänger der Liste A können Informationen zum Abnehmen mit Hilfe von Tabletten erhalten. Hier kann es aber problematisch sein, dass viele Empfänger sich aber gelichzeitig für gesunde Ernährung interessieren und es unwahrscheinlich ist, dass sie Interesse am Abnehmen mit Hilfe von Tabletten haben.

Daher bieten einige Softwarelösungen inzwischen keine Listen mehr an, sondern weisen den Empfängern bestimmte Eigenschaften zu, sogenannte Tags.

Mit Hilfe der Tags wäre es dann möglich die Empfänger, die sich für abnehmen und gesunde Ernährung interessieren aus einer Kampagne über Abnehmen mit Tabletten herauszufiltern und ihnen damit nur die Informationen zukommen zu lassen, die sie auch wirklich interessieren.

 

#7 Qualitätssicherung

Bevor der Empfänger seine E-Mail erhält sollte diese noch auf die Qualität geprüft werden. Wichtig sind hier Phishing-, Spam- und Darstellungstests, um sicherzugehen, dass die E-Mail auch im Postfach landet.

Zu empfehlen ist auch die Möglichkeit sich selbst eine Testmail senden zu lassen, um den Kunden nicht zum Versuchskaninchen zu machen.

 

#8 SplitTesting

Eine der wichtigsten Funktionen, die eine E-Mailmanagementsoftware erfüllen muss. Wie oft steht man unschlüssig vor der Wahl der richtigen Formulierung und kann sich nicht zwischen zwei Varianten entscheiden.

Mit Splitesting kein Problem. In diesem Fall erstell man schlicht beide Varianten und lässt die Software testen, welche E-Mail besser funktioniert.

Die Mails werden dann zum Beispiel 20% der Empfänger gesendet. Die Mail, die dann besser Abschneidet, erhalten anschließend die restlichen 80% der Empfänger.

 

#9 Analysetools

Relevante Messwerte und detaillierte Daten in Echtzeit über Versand, Empfang, Öffnung und Klick auf Links sind wichtige Analyse Daten, ohne die nicht beurteilt werden kann, ob eine E-Mail-Kampagne funktioniert oder nicht.

Eine moderne E-Mail-Managementsoftware muss diese Anforderungen erfüllen, nicht zuletzt, um weitere Kampagnen verbessen zu können und dem Kunden genau die Informationen bereitstellen zu können, die er braucht.

 

Fazit

An E-Mail-Marketingsoftware werden heute hohe Anforderungen gestellt, die mitunter nicht jede Software erfüllt.

Besonderen Wert sollte man meiner Ansicht nach auf folgende Punkte legen. Allem Voran die Rechtssicherheit, denn beim Thema Datenschutz versteht der Gesetzgeber wenig Spaß.

Dann ist die Personalisierung der Adressen mit Tags besonders hervorzuheben, da es auf diese Weise möglich wird den Empfängern noch bessere die Informationen bereit zu stellen, die sie interessieren.

Außerdem ist aus meiner Sicht das Qualitätsmanagement wichtig, denn ich möchte auch das meine E-Mails bei den Empfängern ankommen und nicht im Spam-Ordner untergehen.

Mein Tipp lautet daher sich eine Liste mit den Dingen zu machen, die einem persönlich am wichtigsten sind und danach den Anbieter auszuwählen. So habe auch ich das gemacht und damit zu Klick-Tipp gefunden.

 

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